Wenn du schon länger mit deinem Pferd arbeitest, Unterricht nimmst, dich weiterbildest und trotzdem immer wieder an ähnliche Punkte kommst, dann ist dieser Artikel für dich.

Vielleicht hast du kein „einfaches“ Pferd.
Vielleicht bringst du selbst oder dein Pferd eine besondere Geschichte mit.
Vielleicht bist du jemand, der nicht nur funktionieren will, sondern verstehen möchte.

Und wahrscheinlich wünschst du dir vor allem eins: Dass sich die Zeit und das Training mit deinem Pferd leichter anfühlen.

Du kennst das bestimmt: Es gibt Tage, da läuft alles wie von selbst. Du sitzt auf, dein Pferd fühlt sich gut an, ihr probiert vielleicht sogar etwas Schwierigeres… und es klappt. Du steigst ab mit einem Lächeln.

Und dann gibt es die anderen Tage. Du kommst gestresst von der Arbeit, dein Pferd ist angespannt, ihr findet keinen gemeinsamen Flow und am Ende steigst du frustriert ab.

Man könnte meinen, deine Stimmung und Einstellung entsteht durch das, was passiert.

Aber was, wenn es auch umgekehrt ist?

Zwei Seiten derselben Medaille: Warum Mindset beim Reiten genauso wichtig ist wie Fachwissen

In diesem Beitrag geht es um das Zusammenspiel zwischen Mindset und Wissen über Pferdeausbildung. Sie sind wie die zwei Seiten der Medaille, auf der “Freude mit deinem Pferd” steht. Wenn du wirklich gute Ergebnisse und eine harmonische Zeit voller Freude mit deinem Pferd möchtest, brauchst du beides: Fundiertes Fachwissen und eine stärkende innere Haltung.

Ein einfaches Beispiel verdeutlicht das: In Studien zu Kopfschmerzmitteln zeigte sich, dass Menschen die besten Ergebnisse hatten, wenn sie das wirksame Medikament bekamen und daran glaubten. Das Mittel wirkt aber die innere Haltung verstärkt oder schwächt die Wirkung.

Und genau so ist es beim Reiten.

Wenn dein Pferd in Wendungen wie ein Motorrad nach innen kippt, hilft dir positives Denken allein nicht weiter. Dann brauchst du jemanden, der dir erklären kann, warum das passiert und wie du dein Pferd gymnastisch sowie durch deine Hilfengebung unterstützen kannst, anders abzuwenden. Genauso wenig bringt dich die Vorstellung einer schönen Piaffe dorthin, wenn deinem Pferd und dir noch das Hilfenverständins, die Koordination und die körperliche Kraft fehlen.

Um konkrete Ausbildungsziele zu erreichen, braucht es Fachwissen. So wie es bei einer Wanderung Wegweiser, Karten oder manchmal auch einen erfahrenen Guide braucht.

Dein Mindset entscheidet, wie du lernst

Gleichzeitig entscheidet dein Mindset darüber

  • wie leicht du Neues ausprobierst
  • ob du dich mit anderen vergleichst oder neugierig bleibst
  • ob du Druck aufbaust oder lernbereit wirst
  • ob du nach Lösungen oder Problemen suchst
  • ob du denkst: „Ich kann das nicht“ oder: „Ich kann das noch nicht“

In der Wander-Metapher gesprochen: Das Fachwissen zeigt dir den Weg.
Dein Mindset entscheidet, wie du ihn gehst. Arbeitet beides zusammen, entsteht Entwicklung, die Freude macht.

Eine Reitlehrerin vermittelt das nötige Fachwissen beim Reiten

Ursachenforschung: Liegt dein Problem in der Pferdeausbildung oder im Mentaltraining?

Wenn es gerade hakt, frag dich ehrlich:

1. Weißt du nicht, was du tun sollst oder wie Ausbildungsprobleme entstanden sind?
Dann fehlt euch wahrscheinlich Fachwissen.

2. Weißt du eigentlich, was sinnvoll wäre bekommst es aber nicht umgesetzt?
Dann lohnt sich der Blick auf Koordination, Körpergefühl und innere Blockaden.

3. Spürst du Angst, Zweifel oder den Gedanken „Ich schaffe das eh nicht“?
Dann braucht dein Mindset Unterstützung.
Viele Reiterinnen glauben, sie hätten ein Ausbildungsproblem, dabei kämpfen sie eigentlich mit ihrem eigenen inneren Druck und ihrer Unzufriedenheit.

Andere versuchen, alles mental zu lösen, obwohl ihrem Pferd schlicht körperliche Voraussetzungen fehlen.

Das Entscheidende ist: die echte Ursache zu erkennen, statt an Symptomen herumzuarbeiten. Mehr zu dem Zusammenspiel von Coaching, Mentaltraining und Reitunterricht liest du hier.

Harmonie entsteht nicht erst am Ziel

Guter Reitunterricht hilft dir herauszufinden, wo euer Thema ursächlich liegt und wie ihr es verändern könnt. Mir ist dabei wichtig, dass fachlich klar ist, woher euer Ausbildungsthema kommt und welche Schritte euch weiterbringen.

Genauso wichtig ist mir aber, dass ihr euch auf diesem Weg gut fühlt.

Freude mit deinem Pferd entsteht nicht erst, wenn ihr ein bestimmtes Ziel erreicht habt.
Sie darf euch begleiten, auch mitten im Lernprozess.

Wie ich euch begleite

Genau an dieser Stelle arbeite ich mit Reiterinnen und ihren Pferden:
Ich verbinde funktionales Fachwissen mit einer inneren Haltung, die eure Umsetzung unterstützt, damit Training leichter wird, Lösungsansätze greifbar werden und ihr euren eigenen Weg findet.

Wenn du merkst, dass du dir mehr Klarheit und innere Ruhe wünschst, und herausfinden möchtest, was euch gerade wirklich fehlt, kannst du hier ein kostenloses 15-minütiges Kennenlerngespräch buchen.

Brauche ich mehr Fachwissen oder ein besseres Mindset beim Reiten?

Es kommt auf die Ursache an. Wenn du nicht weißt, wie Ausbildungsschritte funktionieren, fehlt Fachwissen. Wenn du theoretisch alles weißt, es aber vor Angst oder Druck nicht umsetzen kannst, ist dein Mindset der Schlüssel. Meistens braucht es die Kombination aus beidem.

Warum hilft positives Denken allein nicht bei Rittigkeitsproblemen?

Positives Denken kann körperliche Defizite oder fehlende Hilfengebung nicht ersetzen. Wenn ein Pferd körperlich nicht in der Lage ist, eine Übung auszuführen, braucht es funktionales Fachwissen und korrektes Training, um das Problem an der Wurzel zu lösen.

Was tun bei Angst und Zweifel im Sattel?

Wenn Angst oder der Gedanke ‚ich schaffe das nicht‘ dominieren, braucht das Mindset Unterstützung. Hier hilft Mentaltraining für Reiter, um Blockaden zu lösen und die innere Ruhe wiederzufinden, die sich direkt auf das Pferd überträgt.

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